Trinkgewohnheiten

Die "Bildungstrinker":http://bildungstrinken.com/ haben einen Fragebogen in die Runde geworfen, und da mich solche Stöckchen an die gute alte Blogging Zeiten erinnern, und ich das Thema auch ganz interessant finde, habe ich mich einfach schamlos bedient. Gefunden habe ich das übrigens in "Anne Schüßlers Blog":http://anneschuessler.com/2015/03/20/trinkgewohnheiten/

1. Was ist dein liebster Drink?

Wenn ich die freie Auswahl habe Whisky. Am liebsten Talisker. Falls es nur Long Drinks gibt dann auch mal ein Mai Tai. In 2/3 aller Fälle trinke ich aber eher alkoholfreies.

2. Wann hast du das erste mal Alkohol getrunken?

Da war ich wohl ein echter Spätzünder, denn das war mit 24 bei meinem ersten Diskothekenbesuch. Ich war auf einer Zivi-Schulung, und es war abends total langweilig dort. Was es genau war, weiss ich nicht mehr, aber vermutlich Bier. Zum ersten Mal betrunken war ich mit 28, bei einem Dubliners-Konzert vom Guinness.

3. Welchen Drink hast du am meisten bereut?

Im Sinne von "Es war die Folgen nicht wert" habe ich mich mal im Rahmen einer Weihnachtsfeier in einer Mittelalterkneipe durch die Met-Karte getrunken. Leider mit ansteigender Süße, am Ende war mir glaube ich mehr von der Süße schlecht, als vom Alkohol. Ist aber immerhin alles dringeblieben.

Falls es um den Geschmack geht war das ganz klar "Braken". Das ist der lokale Schnaps, der hier im Ort ausgeschenkt wird. Auf Wermutbasis. Wi-der-lich. Aber da ich nun mal hier wohne, wollte ich den örtlichen Schnaps wenigstens mal probiert haben. Ich glaube der tiefere Sinn, dieses Gebräu herzustellen besteht in einer Art Aufnahmeritual, bei dem geprüft wird, wie ernst es der Kandidat damit meint, in die Dorfgemeinschaft aufgenommen zu werden. Ich empfange auch jeden mit offenen Armen, der das Zeug einfach an die Wand spuckt.

4. Bar oder Kneipe?

Alles, wo ein nettes Zweier-Gespräch möglich ist, und es nicht nach abgestandenem Bier riecht.

5. Champagner oder Schaumwein?

Ich habe bisher nur einmal kurz an einem Champagner genippt, daher kann ich das nicht wirklich beurteilen. Andererseits mag ich eine Sorte Sekt wirklich gern, fast alle anderen aber überhaupt nicht.

6. Mit wem würdest du gerne trinken?

Ich nehme mal an hier sind Leute gemeint, die irgendwie prominent sind. Carolin Kebekus fällt mir da ein, oder Bernhard Hoëcker. Gregor Gysi, und ich hätte da noch ein paar Fragen an Joschka Fischer. Außerdem unbedingt mit Nora Tschirner und dem Dalai Lama.

7. Bei wem würdest du gerne trinken?

Ich würde mich gerne mal durch meine Twitter-Timeline trinken. Am liebsten hätte ich zwei Wochen Zeit, und würde jeden Abend jemand anderen daraus besuchen, und dann einfach mittrinken, was dort Usus ist. Von Tee bis Vodka...

8. Wie sieht deine Hausbar aus und was ist das Kostbarste darin?

Die "Hausbar" besteht aus einer Ecke der Vitrine, in der sich derzeit exakt 3 Flaschen befinden:

Ich trinke etwa 1-2 Flaschen Whiskey pro Jahr. Den Tullamore bekomme ich immer zu Weihnachten von den Schwiegereltern, und den Talisker kaufe ich nach, wenn der leer ist. ansonsten haben wir außer dem Wein meiner Frau in der Regel keinen Alkohol im Haus. Bier erreicht bei uns immer das Ablaufdatum.

9. Beschreib deine Eiswürfel.

Da haben wir hier ein altes Familienrezept, bei dem ich nicht weiß, ob ich das verraten darf. Nur so viel, es besteht aus nur einer Zutat, und viel Kälte. Das Ergebnis ist ein recht kalter Quader und hat in meinem Whisky (bzw. Whiskey beim Tullamore) nix zu suchen.

10. Was ist deine Gin-&-Tonic-Empfehlung?

Ich habe bisher weder Gin noch Tonic getrunken, daher empfehle ich mir einfach mal einen auszugeben, wenn ihr mich mal irgendwo trefft. Damit würdet ihr euren Bildungsauftrag erfüllen.

11. Wie bekämpfst du deinen Hangover?

Ich versuche ihn zu vermeiden, und das ist mir bisher auch ganz gut gelungen. Die Anlässe zu denen ich einen Hangover befürchten musste kann ich immer noch an einer Hand abzählen. Daher trinke ich keinen harten und weichen Alkohol durcheinander an einem Abend, und versuche fuseliges zu vermeiden. Ich versuche dann dem Körper noch vor dem Schlafen möglichst was gutes zu tun. Ein Freund, der in einem Krankenhaus arbeitete empfahl immer einen Tropfbeutel "Ringer-Laktat-Lösung":http://flexikon.doccheck.com/de/Ringer-Laktat-Lösung aus einem Glas zu trinken (Zitat:" Aber eiskalt, sonst bekomms'te das Zeug nicht durch'n Hals") weil da alles drin sei um die Körperchemie möglichst schnell wieder auf einen brauchbaren Level zu bringen. Da ich sowas nicht im Hause habe improvisiere ich normalerweise mit 2 großen Tomaten, mit soviel Salz, wie gerade noch schmackhaft ist. Dann hat der Körper während des Schlafs schonmal Zeit, das im Körper zu verteilen.