Auch der Kalender wird 'text-only'

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Ich hatte ja bereits damals als Google den Reader Dienst eingestellt hatte erwähnt das ich sowieso gerne textlastig arbeite. Dank der NSA kommt nun auch hinzu, dass ich immer lokaler arbeite.

So ein Kalender ist natürlich etwas feines, wenn er mit all denen vernetzt ist, mit denen man häufig Termine abstimmen muß. In der Firma ist das der Outlook Kalender, privat war es bisher der Google Kalender. In der Praxis stellte sich allerdings immer wieder heraus, das mir andere Menschen eher ihre Termine telefonisch oder persönlich durchgeben, statt sie einfach in meinen Kalender einzutragen.

Wenn ich mir dazu in den Nachrichten so ansehe, dass die NSA offensichtlich häufiger meinen Terminkalender ansieht als mein persönliches Umfeld, dann gibt es keinen Grund weiterhin bei Google zu bleiben.

In den vergangenen Wochen habe ich einige textbasierte Kalenderlösungen angesehen. Textbasiert vor allem deshalb, weil ich mit einem ziemlichen durcheinander an verschiedenen Geräten mit teils antiken Betriebssystemen arbeite, und es die perfekte Synchronisationslösung ohnehin nicht gibt. Mein Weg soll also wieder mehr zum papiergestützten Kalender gehen, den ich aber dennoch möglichst einfach synchronisieren möchte.

Ein textbasierter Kalender erlaubt es mir recht einfach, die dazu nötigen Scripte selbst zu schreiben. Die Lounge-Zeit auf den Labortagen 2013 habe ich im wesentlichen dazu genutzt mir die Tools dazu zusammenzusuchen.

  • Als Kalender-Backend dient mir remind von David F. Skoll
  • Das Frontend für die Kommandozeile ist wyrd
  • Ein Perl-Skript erzeugt mir aus meinem abook Adressbuch einen Geburtstagskalender
  • Ein noch zu erstellendes Skript macht aus den remind Einträgen eine *.cld Datei
  • Diese Datei kann dann das Calendar Bundle von Latex in ausdruckbare Kalenderblätter umsetzen

Jeder Einzelschritt für sich ist schon erfolgreich getestet. Das Script um all das zusammenzufassen werde ich hier dann noch veröffentlichen.

Projektname: Papertrail :-)